Energieausweis und EnEV 2009

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Energieausweis und EnEV: Praxis-Dialog
Wärmeschutz-Anforderungen bei der Sanierung von Außenwänden von denkmalgeschützten Gebäuden
oder von sonstiger, erhaltenswerter Bausubstanz

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Kurzinfo:
Eine Diplom-Ingenieurin vergleicht die energetischen Anforderungen an Außenbauteile, wenn ein denkmalgeschütztes Gebäude saniert oder umgenutzt wird.
Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) fordert bei Sanierung durch Innendämmungen einen maximalen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von 0,35 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²∙K) der Außenwand. Im Falle von Fachwerk-Außenwänden darf der U-Wert der sanierten Wand 0,84 W/m²∙K nicht überschreiten.
Die KfW-Bank fördert seit 1. April 2012 die energetische Sanierung von denkmalgeschützten Wohnhäusern (KfW-Effizienzhaus Denkmal und Einzelmaßnahmen) und die Umnutzung von anerkanntem Nichtwohnbestand in Wohnraum (sonstige, erhaltenswerte Bausubstanz). Wenn die Außenwände als Einzelmaßnahme saniert werden begrenzt das KfW-Förderprogramm die U-Werte der fertig sanierten Außenwand wie folgt: Innendämmung an Denkmalen und erhaltenswerter Bausubstanz 0,45 W/m²∙K und Innendämmung Fachwerkaußenwänden sowie Erneuerung Ausfachung 0,80 W/m²∙K.
Unsere Fragestellerin sieht hier eine Diskrepanz: Beziehen sich die Anforderungen der EnEV 2009 auf die Innendämmungen allgemein und die KfW nur auf denkmalgeschützte und erhaltenswerte Gebäude? Welche Anforderungen stellt die EnEV 2009 an denkmalgeschützte Häuser?

|Aspekte    |Auftrag    |Praxis    |Probleme    |Fragen   |Antwort


Aspekte: KfW, KfW-Bank, KfW-Förderbank, KfW-Förderprogramm, Förderung, fördern, Kredit, Zuschuss, Baudenkmal, Denkmal, Baudenkmale, Baudenkmäler, erhaltenswerte, Bausubstanz, sanieren, Sanierung, Außenwand, Außenwände, Wärmeschutz, Dämmung, dämmen, energetisch, energetische, Anforderung, Anforderungen, EnEV, 2009, Energieeinsparverordnung, Vergleich, vergleichen, DIN, 4108-2, Mindestwärmeschutz

Auftrag: Eine Diplom-Ingenieurin für Wärmeschutz vergleicht die energetischen Anforderungen an den Wärmeschutz der Außenbauteile, wenn ein denkmalgeschützten Gebäude oder eine anerkannte, erhaltenswerte Bausubstand saniert wird.

Praxis + Probleme: Es handelt sich hierbei um kein konkretes Gebäude. Das Ingenieurbüro erstellt eine Tabelle, mit der sie den Arbeitsablauf bei Energieberatungen vereinfachen wollen. Sie vergleichen den EnEV-Standard, die KfW-Förderbedingungen bei Einzelmaßnahmen sowie die Zuschüsse des Altbausanierungsprogramms der Stadt in der sie tätig sind.
Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) fordert nach Anlage 3 (Anforderungen bei Änderung von Außenbauteilen) für die Innendämmungen einen Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von 0,35 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²∙K). Fachwerkwände müssen dabei einen U-Wert von 0,84 W/m²∙K einhalten.
Die KfW-Bank fördert seit Anfang April 2012 den Einbau von Innendämmungen in denkmalgeschützten Gebäuden, bzw. in Gebäuden mit erhaltenswerter Bausubstanz, wenn sie einen U-Wert von 0,45 W/m²∙K einhalten! Bis Ende März dieses Jahres forderte das KfW-Programm einen U-Wert für Innendämmungen von 0,33 W/m²∙K.
Nach der Interpretation des Ingenieurbüros gilt der EnEV-Anforderungswert für Innendämmungen allgemein, also auch für Außenwände denkmalgeschützter Häuser. Folglich könnte die KfW-Bank auch keinen geringeren U-Wert fördern.
Wenn die EnEV 2009 keine Anforderungen an die Innendämmungen denkmalgeschützter Außenwände stellt, stellt sich die Frage, ob lediglich der Mindestwärmeschutz nach DIN 4108 (Wärmeschutz und Energieeinsparung in Gebäuden), Teil 2 (Mindestanforderungen an den Wärmeschutz) gilt.

Fragen: Worauf beziehen sich die Anforderungen der EnEV 2009 zur Innendämmung? Was fordert die EnEV 2009 bei der Sanierung von Baudenkmälern?

Antwort: 18.04.2012 aktualisiert am 02.05.2012 -  wenn Sie unseren Premium Zugang abonniert haben, lesen Sie die folgende passwortgeschützte Antwort:

Antwort in Pdf-Format Wärmeschutz-Anforderungen bei der Sanierung von Außenwänden von denkmalgeschützten Gebäuden oder von sonstiger, erhaltenswerter Bausubstanz

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